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Viele Probleme beim Fadenbild entstehen nicht durch fehlende Erfahrung, sondern durch ungeeignetes Material. Besonders das Holz wird oft unterschätzt. Splitterndes Holz, Nägel, die nicht halten, oder eine unruhige Oberfläche sorgen schnell für Frust, auch wenn die Anleitung stimmt.

Wenn du ein Fadenbild selber machen möchtest, lohnt es sich deshalb, das Holz bewusst auszuwählen. In diesem Artikel erfährst du, welches Holz sich für Fadenbilder bewährt hat, worauf du bei Holzart, Stärke und Oberfläche achten solltest und wie du typische Fehler von Anfang an vermeidest. So startest du sicher und hast Freude am Arbeiten.

Warum die Wahl des Holzes beim Fadenbild wichtig ist

Das Holz ist die Basis jedes Fadenbildes. Es trägt die Nägel, hält die Spannung der Fäden und beeinflusst die gesamte Stabilität des Motivs. Ist das Holz ungeeignet, wird selbst ein einfaches Motiv unnötig schwierig.

Zu hartes Holz erschwert das Einschlagen der Nägel, zu weiches Holz kann reißen oder die Nägel nicht zuverlässig halten. Auch die Oberfläche spielt eine Rolle: Unebenheiten, Risse oder starke Astlöcher wirken sich auf Optik und Arbeitsgefühl aus. Die richtige Holzwahl sorgt dafür, dass alles reibungslos abläuft.

Welche Holzarten häufig für Fadenbilder verwendet werden

Für Fadenbilder und String Art werden unterschiedliche Holzarten genutzt. Häufig kommen zum Einsatz:

  • Weichholz wie Kiefer oder Fichte
  • Hartholz wie Buche oder Eiche
  • (beschichtetes) Sperrholz
  • Leimholzplatten aus dem Baumarkt

Zusätzlich werden für Fadenbilder auch Baumscheiben oder alte, rustikale Holzbretter verwendet, etwa aus Möbeln oder Türen. Diese Varianten werden meist gezielt eingesetzt, wenn ein natürlicher oder ursprünglicher Look gewünscht ist.

Grundsätzlich ist kein Holz per se falsch. Entscheidend ist, wie gut es sich bearbeiten lässt und ob es zum Motiv und zur gewünschten Größe passt. Für Einsteiger ist nicht jede Holzart gleich gut geeignet.

Wichtige Kriterien bei der Auswahl von Holz für Fadenbilder

Holzart: weich oder hart

Für Fadenbilder ist eher weiches Holz geeignet. Nägel lassen sich leichter einschlagen, ohne dass das Holz splittert oder reißt. Besonders für Anfänger ist Weichholz die bessere Wahl.

Hartholz wirkt zwar hochwertig, erfordert aber deutlich mehr Kraft. Gerade bei vielen Nägeln kann das Arbeiten schnell anstrengend werden. Hier kann es dann helfen die Löcher mit einem kleinen Bohrer vorzubohren.

Holzstärke

Die Holzstärke hat großen Einfluss auf die Stabilität. Ist das Holz zu dünn, halten die Nägel nicht sicher und können sich beim Fädeln lockern. Ist es sehr dick, wird das Bild unnötig schwer.

Für Fadenbilder hat sich eine mittlere Holzstärke (ca. 12–19 mm) bewährt. Sie bietet genug Halt für die Nägel und bleibt gleichzeitig gut handhabbar. Die passende Holzstärke für ein Fadenbild sorgt dafür, dass das Motiv stabil bleibt.

Oberfläche

Eine möglichst glatte Oberfläche erleichtert das Arbeiten und sorgt für ein ruhiges Gesamtbild. Sehr starke Maserungen mit Astlöchern oder Rissen können das Ergebnis unruhig wirken lassen, haben aber gleichzeitig auch Charakter.

Unbehandeltes Holz ist genauso gut geeignet, wie lasiertes oder lackiertes. Beschichtete oder sehr glatte Oberflächen eignen sich auch, aber das Vorstechen oder Vorbohren der Löcher ist schwieriger, weil es passieren kann, dass man abrutscht und die Oberfläche zerkratzt.

Holzqualität

Für den Anfang: Achte auf gleichmäßige Holzplatten ohne große Astlöcher oder sichtbare Risse. Kleine Unregelmäßigkeiten sind kein Problem, größere Stellen können jedoch dazu führen, dass Nägel nicht eingeschlagen werden können, schief sitzen, krumm werden oder sogar das Holz splittert.

Welches Holz sich für Fadenbilder bewährt hat

Aus der Praxis hat sich Weichholz als besonders geeignet erwiesen. Es lässt sich gut bearbeiten, die Nägel gehen gleichmäßig ins Holz und halten zuverlässig. Gerade für Einsteiger sorgt das für ein ruhiges Arbeiten und ein sauberes Ergebnis.

Für kleinere bis mittlere Formate funktioniert dieses Holz sehr gut. Bei größeren Fadenbildern ab etwa 40 cm Seitenlänge lohnt sich jedoch ein genauerer Blick auf den Aufbau der Holzplatte.

Profitipp:
Leimholz kann sich bei größeren Formaten mit der Zeit verziehen oder wölben. Das führt dazu, dass das Fadenbild nicht mehr plan an der Wand hängt. Für große Motive ist daher Holz sinnvoll, das über Kreuz verleimt ist, zum Beispiel eine Dreischichtplatte. Diese Bauweise sorgt für mehr Formstabilität, bleibt dauerhaft gerade und eignet sich gut für großformatige Fadenbilder.

Neben klassischen Holzplatten eignen sich auch Baumscheiben und rustikale Holzbretter für Fadenbilder. Dazu zählen zum Beispiel alte Bretter von Möbeln, Türen oder anderen Holzoberflächen mit sichtbarer Struktur.

Diese Holzarten bringen bewusst Unregelmäßigkeiten mit und verleihen dem Fadenbild einen sehr natürlichen, rustikalen Charakter. Astlöcher, Risse oder eine ungleichmäßige Oberfläche sind hier kein Fehler, sondern Teil der Gestaltung.

Wichtig ist, dass das Holz stabil und trocken ist. Gerade bei alten Brettern sollte geprüft werden, ob sie noch ausreichend Halt für die Nägel bieten und sich nicht weiter verziehen.

Woher bekommst du das passende Holz?

Geeignetes Holz für dein Fadenbild bekommst du in gut sortierten Baumärkten, im Holzfachhandel oder online bei Zuschnitt-Anbietern. Viele Märkte schneiden dir das Holz direkt auf dein Wunschmaß zu. So sparst du dir zusätzliches Werkzeug und bekommst saubere Kanten.

Welches Holz für Anfänger sinnvoll ist

Für Anfänger empfiehlt sich ein Holz, das weder zu hart noch zu weich ist. Fichtenholz mit 19 mm Stärke bietet ein gutes Gleichgewicht aus Stabilität und leichter Verarbeitung. Achte darauf, dass das Holz trocken, eben und nicht verzogen ist.

Sehr dünnes oder sehr hartes Holz, führen häufig zu Frust. Mit einer passenden Holzplatte für dein Fadenbild fällt der Einstieg deutlich leichter.

Typische Probleme bei der Holzwahl und wie du sie vermeidest

Das Holz splittert beim Fadenbild
Das passiert häufig bei zu trockenem oder sehr hartem Holz und wenn man zu dicht am Rand arbeitet. Weichholz mit gleichmäßiger Struktur reduziert dieses Risiko.

Nägel gehen schwer ins Holz oder halten nicht
Hier ist die Holzart entscheidend. Zu hartes Holz erschwert das Einschlagen, zu weiches Holz bietet keinen Halt. Achte auch darauf, dass das Holz weniger Astlöcher hast (zumindest dort, wo dein Motiv ist). Hier kann es auch helfen, die Löcher für die Nägel stärker vorzustechen bzw. vorzubohren.

Das Holz reißt
Risse entstehen oft durch falsche Holzstärke oder minderwertige Platten. Achte darauf nicht zu dicht am Rand zu arbeiten und ein Holz zu nehmen, dass gut durchgetrocknet ist, damit es nicht im Nachhinein reißt.

Wer diese Punkte kennt, kann viele Probleme beim Fadenbild von Anfang an vermeiden.

Meine Empfehlung

Für Fadenbilder eignet sich Fichtenholz mit einer Stärke von ca. 19 mm und möglichst glatter Oberfläche am besten. Es lässt sich gut bearbeiten, hält die Nägel zuverlässig und sorgt für ein ruhiges Gesamtbild. Bei größeren Formaten solltest du formstabilere Bretter z.B. Dreischichtplatte verwenden, damit sich nichts verzieht oder verbiegt. Damit gelingt der Einstieg in Fadenbilder und String Art deutlich entspannter.

Passendes Holz im DIY-Set

In meinen DIY-Sets ist das Holz passend zu Motiv, Nägeln und Fäden ausgewählt. So kannst du dein Fadenbild direkt umsetzen, ohne lange nach dem richtigen Material suchen zu müssen.

zu den DIY-Sets

Ich bin Sandra und ich zeige dir, wie leicht Kreativität sein kann.

Meine Fadenbilder und DIY-Sets entstehen aus meiner Leidenschaft für klare Motive, schöne Materialien und einfache Prozesse. Ich wünsche mir, dass du beim Selbermachen zur Ruhe kommst und stolz auf dein Ergebnis bist. Wenn du neugierig bist, wer ich bin und warum ich das mache, liest du hier mehr.

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